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BOTANISCHER GARTEN


Botanicher Garten - Gründung


   Im Jahre 1796 gründet die Zentralschule des Departements einen Ort für ihren praktischen Unterricht. 1799 entsteht hier durch erste Anpflanzungen ein Garten.

Botanicher Garten - XIX Jh.


   . Ab 1800 tragen Jean Le Chevalier und René Le Berriays (Gründer der sogenannten Birnensorte
" Louise-Bonne " aus Avranches) 800 Arten und nahezu 2400 Pflanzen (exotische Blumen, Obstbäume, Heilpflanzen) zusammen.
 
   In der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts werden Kamelienblumen, Rosenstöcke aus China, Hortensien und Magnolien eingeführt. Malmaison lässt den ersten Rhododendron, der von der Insel Java importiert wird, zukommen .
 
   1842 veranlasst der Verein für Altertumskunde die Aufstellung der romanischen Pforte der Kapelle St.Georges de Bouillé.



Der Garten wird Stâtte der Inspiration für die Schriftsteller ; Guy de Maupassant (Le Horla) und Paul Féval, Autor des " Bossu " der hier seine Eingebung zum Schreiben der " Fée des Grèves " im Jahre 1851 schöpft.

Botanicher Garten - XX Jh.


Das Ende des 19. Jahrhunderts und der Anfang des 20. Jahrhunderts machen aus diesem Garten einen echten botanischen Garten : Anpflanzung von Büschen, Rasen, kunstvoll angelegte Blumenbeete.

  Im Mai 1944 wird er Landschaftsschutzgebiet. Jedoch im Sommer 1944 erlebt er die Bombenangriffe der Befreiungsschlachten wobei das frühere Kapuzinerkloster verschwindet.
 
  Anlässlich einer Vergrösserung des Gartens im Jahre 1966 werden Steingärten und Wasseranlagen angelegt ; der Friedhof der Ursulinenschwestern bleibt erhalten.
  
   Der Sturm von 1987 verursacht zahlreiche Schäden und entwurzelt die gewaltige Zeder aus dem Libanon sowie den Sassafras-Lorbeerbaum.

Heute besitzt der Garten eine grosse Anzahl bewundernswerter Bäume und Mosaïk-Blumenbeete. Im Sommer lädt jeden Abend eine Musikübertragung die Besucher zum Spaziergang und zur Entdeckung einer einzigartigen Aussicht auf die Bucht des Mont St.Michel ein.